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Entscheide des Schweizerischen Bundesgerichts zum Erben und Erbrecht, zur Erbschaftssteuer und zur Strukturierung des Vermögens (Stiftungen, Trusts) des Jahres 2017.

Redaktion successio online, 01.01.2017

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Tribunale Federale 5F 18/2017 de 28.09.2017
II Corte di diritto civile - Diritto successorio - Revisione della sentenza

Tribunale Federale 5A 722/2017 de 26.09.2017
II Corte di diritto civile - Diritto successorio - nomina amministratore di un'eredità

Tribunal Fédéral 5A 677/2017 du 12.09.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - nullité, resp. annulation d'un pacte successoral renonciatif, simulation

Schweizerisches Bundesgericht 5A 509/2017 vom 06.09.2017 
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung

Tribunal Fédéral 5D 159/2017 du 06.09.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - Inventaire conservatoire de la succession et assistance judiciaire

Tribunal Fédéral 5G 3/2017 du 05.09.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - interprétation de l'arrêt 5A_522-569-573/2014

Schweizerisches Bundesgericht 5A 757/2016 vom 31.08.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbschein
Wenn die Erbenstellung eines gesetzlichen Erben unklar ist, kann sein Antrag auf Erwähnung in der Erbbescheinigung abgelehnt werden; der ordentliche Richter hat über seine Erbenstellung zu befinden (E. 3).

Tribunal Fédéral 5A 482/2017 du 24.08.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - récusation (succession)

Schweizerisches Bundesgericht 5D 147/2017 vom 24.08.2017 
II. zivilrechtliche Abteilung – Erbrecht - Kostenvorschuss (Erbteilung) 

Schweizerisches Bundesgericht 5A 392/2017 vom 24.08.2017 
II. zivilrechtliche Abteilung – Erbrecht - Klage auf Auflösung einer Erbengemeinschaft oder einer einfachen Gesellschaft (örtliche Zuständigkeit)
Klage auf Durchführung der Erbteilung ist am letzten Wohnsitz des Erblassers einzureichen (E.2); in casu wurde bezüglich eines Bankkontos das Vorliegen einer einfachen Gesellschaft behauptet, welche jedoch nicht bewiesen werden konnte (E. 3); somit lag eine Erbengemeinschaft vor. 

Tribunal Fédéral 5A 630/2017 du 24.08.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - partage successoral

Schweizerisches Bundesgericht 5A 52/2017 vom 10.08.2017 
II. zivilrechtliche Abteilung – Erbrecht - Klage auf Absetzung des Willensvollstreckers (vorsorgliche Massnahmen)
Der Zivilrichter geht auf die vorsorglich beantragte Suspendierung des Willensvollstreckers während der Dauer des Hauptverfahrens nicht ein, weil die Aufsichtsbehörde für die Absetzung zuständig sei und weil ein nicht wieder gutzumachender Nachteil nicht nachgewiesen wurde (E. 2). 

Schweizerisches Bundesgericht 5A 54/2017 vom 10.08.2017 
II. zivilrechtliche Abteilung – Erbrecht - Klage auf Absetzung des Willensvollstreckers (vorsorgliche Massnahmen)
Der Zivilrichter geht auf die vorsorglich beantragte Suspendierung des Willensvollstreckers während der Dauer des Hauptverfahrens nicht ein, weil die Aufsichtsbehörde für die Absetzung zuständig sei und weil ein nicht wieder gutzumachender Nachteil nicht nachgewiesen wurde (E. 2).

Schweizerisches Bundesgericht 5A 188/2017 vom 08.08.2017 
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung 

Schweizerisches Bundesgericht 5A 584/2017 vom 07.08.2017 
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung 

Schweizerisches Bundesgericht 2C 489/2017 vom 28.07.2017 
II. öffentlich-rechtliche Abteilung - Öffentliche Finanzen & Abgaberecht - Erbschaftssteuer (Steuertarif) 

Schweizerisches Bundesgericht 5A 91/2017 vom 26.07.2017 
II. zivilrechtliche Abteilung – Erbrecht - Beschwerde gegen den Willensvollstrecker
Ein Willensvollstrecker wird von der Aufsichtsbehörde angehalten, über sein Honorar (Akonto-Bezüge) Rechenschaft abzulegen; er erhebt dagegen Beschwerde, übergibt danach aber eine definitive Berechnung seinen Honoraranspruchs, womit die Rechtenschaft über die Abkonto-Bezüge gegenstandslos wird und das Verfahren abgeschrieben werden kann (E. 2).
Die Kosten derjenigen Partei aufzuerlegen, welche sich dem Begehren unterzogen hat, ist nicht zu beanstanden (E. 3).  

Tribunal Fédéral 5A 441/2016 du 24.07.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - partage de la succession

Tribunal Fédéral 5A 408/2016 du 21.07.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - pacte successoral (révocation, annulation d'une clause, action constatatoire)

Schweizerisches Bundesgericht 2C 1035/2016 vom 20.07.2017 
II. öffentlich-rechtliche Abteilung – Grundrecht Gesundheitsrecht (Entbindung von der beruflichen Schweigepflicht)
Der (konkrete) Anspruch der Erben auf Entbindung eines Arztes von der Schweigepflicht, kann nur vom Richter in einem erbrechtlichen Prozess beurteilt werden; vorliegend wurde der Anspruch der Erben abgewiesen (E. 4.2);  für Mitarbeiter eines Alterszentrums, deren Schweigepflicht mangels genauer Angaben über Aufgaben und Funktion nicht beurteilt werden konnte, gelten entsprechende Überlegungen (E. 4.2).

Tribunal Fédéral 5A 534/2017 du 18.07.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - assistance judiciaire (contrat de travail ou de mandat, restitution à la succession)

Tribunal Fédéral 5A 529/2017 du 17.07.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - assistance judiciaire (partage successoral et rapport)

Tribunal Fédéral 5A 526/2017 du 17.07.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - assistance judiciaire (annulation d'une renonciation par pacte successoral)

Tribunale Federale 5A 530/2017 de 17.07.2017
II Corte di diritto civile - Diritto successorio - anticipo spese (nomina amministratore eredità)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 916/2016 vom 07.07.2017 
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung

Tribunal Fédéral 5A 839/2016 du 05.07.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - succession (communication de dispositions testamentaires révoquées)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 246/2017 vom 28.06.2017 zur Publikation vorgesehen
II. zivilrechtliche Abteilung – Erbrecht - Gesuch um Aufnahme eines öffentlichen Inventars
Eine vom Erblasser übergangene Tochter, eine virtuelle Erbin, muss die Ungültigkeits- bzw. Herabsetzungsklage einreichen, um in Erbenstellung zu erlangen; sie wird erst damit berechtigt, das öffentliche Inventar zu verlangen (E. 2 und 3).

Tribunal Fédéral 5A 288/2017 du 23.06.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - partage successoral

Schweizerisches Bundesgericht 5A 396/2015 vom 22.06.2017 zur Publikation vorgesehen
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung
= Pra. 2017, Heft 9, Hinweise:
Zu entscheiden war, ob die gemäss Art. 611 Abs. 2 ZGB von den Erbschaftssachen gebildeten Lose gestützt auf die freie richterliche Zuweisungskompetenz oder durch Losziehung unter den Erben verteilt werden. Nach einer gründlichen Auseinandersetzung mit der Literatur fällt der Grundsatzentscheid, dass die Verteilung der Lose gemäss Art. 611 Abs. 3 ZGB unter den Erben durch Losziehung zu erfolgen hat, wenn sich die Erben nicht einigen können. Damit wird die Anspruchsgleichheit gewahrt. Dies gilt nicht nur, wenn eine Behörde die Erbteile zuweist, sondern auch, wenn ein Gericht beteiligt ist, denn mangels einer freien richterlichen Zuweisungskompetenz in diesem Fall darf das Gericht die Erbteile nicht nach eigenem Ermessen den Erben zuweisen. Gutheissung der Beschwerde in Zivilsachen: Aufhebung des Urteils der Vorinstanz und Rückweisung an sie zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen; Auferlegung der Gerichtskosten an die Beschwerdegegnerin, die die Beschwerdeführer zu entschädigen hat (Art. 611 Abs. 2 und 3 ZGB).

Schweizerisches Bundesgericht 5A 366/2017 vom 22.06.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung / Auskunftserteilung / Absetzung des Willensvollstreckers

Tribunal Fédéral 5A 278/2017 du 19.06.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - compétence internationale en matière successorale (action en partage)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 71/2017 vom 19.06.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - unentgeltliche Rechtspflege (Entbindung vom Anwaltsgeheimnis, Erbschaft)

Schweizerisches Bundesgericht 2C 415/2017 vom 02.06.2017
II. öffentlich-rechtliche Abteilung - Öffentliche Finanzen & Abgaberecht - Erbschaftssteuer; interkantonale Steuerausscheidung
= StR 72 (2017) 795
Erbschaftssteuer (LU)
Falls der erbschaftssteuerrechtliche Nachlass neben beweglichem auch unbewegliches Vermögen umfasst, das in einem andern als dem letzten Wohnsitzkanton des Erblassers liegt, können beide bzw. alle Kantone den jeweiligen Teil jedes Erbteils oder jedes Vermächtnisses besteuern. Massgebend ist dabei die Quote, die dem kantonalen Anteil am Gesamtnachlass entspricht. Dasselbe Recht hat jeder reine Belegenheitskanton, wobei hier das Verhältnis der im Kanton gelegenen Grundstücke zu den Bruttoaktiven entscheidend ist. Auch die blossen Belegenheitskantone besteuern mithin sämtliche Erben und Vermächtnisnehmer. Während unbewegliches Vermögen nach dem Gesagten objektmässig auszuscheiden, anhand des Repartitionswerts zu bemessen und dem Belegenheitskanton zuzuweisen ist, werden sämtliche Schulden proportional – nach Lage aller (Brutto-)Aktiven des Privat- und Geschäftsvermögens – verlegt. Die Quote ergibt sich «nach Lage der Aktiven».
Droits de succession (LU)
Lorsque la masse successorale comprend à la fois des biens mobiliers et immobiliers, les derniers situés dans un canton différent du canton du dernier domicile du défunt, les deux, resp. tous les cantons peuvent imposer la part respective de chaque part de la succession ou du legs. Déterminant ici est le pourcentage de la part cantonale à la succession au total. Chaque canton de situation a le même droit, si ce n’est que le pourcentage se calcule par rapport aux actifs bruts. De ce fait, même les cantons qui ne sont concernés que par la situation d’un immeuble imposent tous les héritiers et légataires. Comme expliqué précédemment, les immeubles sont répartis de manière objective et attribués au canton de situation, leur valeur étant corrigée par les facteurs intercantonaux de répartition. Les dettes sont ensuite réparties de manière proportionnelle, selon la situation des actifs (bruts) de la fortune privée et commerciale. Le pourcentage de répartition se calcule « selon les actifs localisés».

Schweizerisches Bundesgericht 5A 291/2017 vom 01.06.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Aufsichtsbeschwerde im Erbschaftsprozess

Schweizerisches Bundesgericht 5A 326/2016 vom 30.05.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung

Schweizerisches Bundesgericht 5A 399/2017 vom 29.05.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erledigungsentscheid (Erbschaft)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 623/2016 vom 24.05.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - unentgeltliche Rechtspflege und Parteikostensicherheit (Ungültigkeitsklage nach Art. 519 ZGB)

Schweizerisches Bundesgericht 2D 40/2016 vom 17.05.2017
II. öffentlich-rechtliche Abteilung - Öffentliche Finanzen & Abgaberecht - Erbschaftssteuerveranlagung Nr. 080377 vom 6. September 2012
Hinterlässt ein Erblasser ausserkantonale Grundstücke, ist eine interkantonale Steuerausscheidung zwischen Wohnsitz- und Belegenheitskanton vorzunehmen. Konkret erhebt der letzte Wohnsitzkanton die Erbschaftssteuer bei sämtlichen Erben und Vermächtnisnehmern,freilich nur anteilmässig, indem er die ihm zugewiesenen Werte (Summe von beweglichen Aktiven und den im Wohnsitzkanton gelegenen Grundstücken) den Gesamtaktiven (brutto) gegenüberstellt. (E. 2.2.1).
Dasselbe Recht hat jeder reine Belegenheitskanton, wobei das Verhältnis der im Kanton gelegenen Grundstücke zu den Bruttoaktiven entscheidend ist (E. 2.2.2).
Nach bundesgerichtlicher Praxis zum Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung (Art. 127 Abs. 3 BV) sind alle beteiligten Kantone verpflichtet, für die Ermittlung der ihnen zustehenden Quote sämtliche Nachlassaktiven (inner- wie ausserkantonales Vermögen) nach übereinstimmenden Kriterien einheitlich zu bewerten. Sie bleiben aber grundsätzlich frei, den steuerbaren Netto-Nachlass im Hinblick auf die Festsetzung der Erbschaftssteuer nach ihren eigenen kantonalen Bewertungsregeln zu berechnen. Soweit sich aber im Nachlass Grundstücke befinden, obliegt es den Kantonen, den Repartitionswert als Korrekturfaktor heranzuziehen (E. 2.2.3).
Sämtliche Schulden werden proportional - nach Lage aller (Brutto-) Aktiven des Privat- und Geschäftsvermögens – verlegt (E. 2.2.5).
= StR 72 (2017) 823
Steuerumgehung (AG)
Der Beschwerdeführer schlug die ihm als einem der beiden gesetzlichen Erben zustehende Hälfte der Erbschaft aus, erhielt aber in den nachfolgenden Monaten von der verbleibenden Alleinerbin Schenkungen, durch die das an sich ausgeschlagene Nachlassvermögen kurz danach doch an ihn gelangte, und zwar in einer Höhe, welche den Betrag des ausgeschlagenen Teils des Nachlasses noch übertraf. Wenn die Vorinstanz in der konkret zu beurteilenden Rechtsgestaltung einen Umgehungssachverhalt erblickt hat, so verletzt das weder Art 49 Abs. 1 BV noch stellt es eine willkürliche Anwendung der Art. 566 ff. ZGB oder der für die Erbschaftssteuer massgeblichen kantonalrechtlichen Bestimmungen dar.
Evasion fiscale (AG)
Le recourant a renoncé à la moitié de l’héritage à laquelle il avait droit en tant que l’un des deux héritiers légaux. Durant les mois suivants, il a néanmoins reçu des donations de l’unique héritière restante. De ce fait, il a finalement eu part à la succession à laquelle il avait renoncé, et même pour un montant supérieur à sa part successorale. L’instance précédente a vu dans la construction juridique qu’elle avait à juger une évasion fiscale, ce qui ne viole pas l’art. 49 al. 1 Cst. et qui ne représente pas non plus une application arbitraire de l’art. 566 ss CSS ou des dispositions cantonales applicables en matière de droits de succession.

Schweizerisches Bundesgericht 5A 352/2017 vom 11.05.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbschein

Tribunal Fédéral 5D 76/2017 du 11.05.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - note d'honoraire (succession)

Tribunale Federale 5A 872/2016 de 01.05.2017
II Corte di diritto civile - Diritto successorio - divisione ereditaria

Schweizerisches Bundesgericht 5A 554/2016 vom 25.04.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbenvertretung
Aufsichtsbeschwerde gegen einen Beschluss der einsetzenden Behörde, die Kompetenzsumme eines Erbenvertreters, der zwei Liegenschaften verwaltete, aufzuheben; gleichzeitig stellte die Behörde fest, der Erbenvertreter brauche im Rahmen der ordentlichen Verwaltung, die den laufenden Betrieb, Unterhalt und Reparatur zur Werterhaltung der Liegenschaft beinhaltet, keine Zustimmung der Erben einzuholen (E. 1).
Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs konnte von den Erben nicht nachgewiesen werden (E. 2).
Ein Verlust der Kontrollmöglichkeit ist nicht gegeben, weil der Erbenvertreter regelmässig Bericht erstatten muss und die Erben Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einreichen könnnen (E. 3).

Schweizerisches Bundesgericht 5A 692/2016 vom 24.04.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Kosten- und Entschädigungsfolgen (Aufsicht über den Willensvollstrecker

Tribunal Fédéral 5A 396/2016 du 18.04.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - administration d'office de la succession (paiement de l'impôt successoral)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 466/2016 vom 12.04.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Testamentarisches Gewinnanteilsrecht / Herabsetzungsklage
Auslegung eines testamentarischen Gewinnanteilsrechts an einer Liegenschaft: „Sollten die Folgen des Konkursverfahrens gegen meinen Mann zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht abgeschlossen sein, wird der Gewinn nur durch die drei Kinder geteilt“ ist dahingehend auszulegen, dass nach der Absicht der Erblasserin der Ehemann nur dann am Gewinn beteiligt werden solle, wenn dieser Gewinnanteil auch tatsächlich ihm selber und nicht seinen Gläubigern zugute komme (E. 2)   

Tribunal Fédéral 5A 357/2016 du 12.04.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - succession

Tribunal Fédéral 5A 895/2016 du 12.04.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - administration d'office d'une succession

Schweizerisches Bundesgericht 5A 701/2016 vom 06.04.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Willensvollstreckung
Wenn ein Willensvollstrecker um eine Fristverlängerung für eine Erklärung über die Annahme ersucht, darf von ihm (anders als im Gesetz vorgesehen – Stillschweigen) eine ausdrückliche Erklärung verlangt werden (E. 4). Vorliegend hat H im Namen der B GmbH um eine Fristverlängerung gebeten (E. 5) und danach die Annahme erklärt. Die Annahme war nicht gültig, weil sie nur von einem kollektiv Zeichnungsberechtigten erklärt wurde (E. 6).

Tribunal Fédéral 5A 250/2017 du 04.04.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - Frais de l'administration d'office d'une succession

Tribunale Federale 5A 290/2016 de 30.03.2017
II Corte di diritto civile - Diritto successorio - responsabilità dell'esecutore testamentario 

Tribunal Fédéral 5D 37/2017 du 29.03.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - Assistance judiciaire (succession, inventaire civil)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 686/2016 vom 28.03.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Aufsichtsbeschwerde (amtlicher Befund, Erbteilung)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 702/2016 vom 28.03.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Ungültigkeit einer letztwilligen Verfügung  

Schweizerisches Bundesgericht 5A 629/2015 vom 27.03.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung (Herabsetzung usw.)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 56/2017 vom 07.03.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Rechtshilfe (Ehe- und Erbrecht)
Gegenstand des Rechtshilfeersuchens sind direkte und indirekte Verbindungen und Beziehungen, die der Erblasser persönlich und/oder als wirtschaftlich Berechtigter in einem bestimmten Zeitraum zu den Beschwerdegegnerinnen unterhalten hat. Das Ersuchen ist allgemein formuliert und nennt weder Namen noch Kontonummern (E. 2).
Das Bezirksgericht hat dafürgehalten, massgebend und verbindlich sei das Rechtshilfeersuchen des ausländischen Staates. Es habe als ersuchtes Gericht nur diejenigen Beweise zu erheben, die im Rechtshilfeersuchen erwähnt seien, und die Parteien hätten kein Recht dem ersuchten Gericht Beweisanträge zu stellen, sondern an das ersuchende Gericht in der Türkei zu gelangen, wenn sie die Abnahme anderer oder weiterer Beweise auf dem Rechtshilfeweg veranlassen wollten. Aufgrund der Akten ergäben sich auch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdegegnerinnen ihren Auskunfts- und Editionspflichten ungenügend nachgekommen seien, weshalb entsprechende Anträge der Beschwerdeführerin abzuweisen seien, soweit darauf eingetreten werden könne  (E. 2.1).
Das Obergericht hat die bezirksgerichtliche Verfügung - wenn auch mit anderer Begründung - im Ergebnis als zutreffend geschützt. Es ist davon ausgegangen, die Anwendungsvoraussetzugen des Rechtshilfeübereinkommens seien von Amtes wegen zu prüfen und hier teilweise nicht erfüllt (E. 2.2).

Schweizerisches Bundesgericht 9C 447/2017 vom 01.03.2017
II. sozialrechtliche Abteilung – Ergänzungsleistung -Ergänzungsleistung zur AHV/IV 

Tribunal Fédéral 5A 612/2016 du 01.03.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - ouverture de la succession (compétence internationale)  

Schweizerisches Bundesgericht 5D 24/2017 vom 24.02.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung

Schweizerisches Bundesgericht 5A 140/2017 vom 17.02.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Testamentseröffnung

Schweizerisches Bundesgericht 5A 16/2017 vom 15.02.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung

Tribunal Fédéral 5A 472/2016 du 14.02.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - émolument de justice (succession)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 122/2017 vom 13.02.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Ungültigkeitsklage (Erbschaft)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 267/2016 vom 18.01.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Erbteilung
Verzicht der Ehefrau auf güter- und erbrechtliche Ansprüche (Pflichtteil) im Nachlass des Ehemannes als Herabsetzungsgrund im Sinne von Art. 527 Ziff. 4 ZGB: Auch der Verzicht auf einen durchsetzbaren Anspruch kann eine Entäusserung von Vermögenswerten bilden; es genügt, wenn eine Pflichtteilsverletzung in Kauf genommen wird; „offenbar“ bedeutet nicht, dass die Verfügung gerade oder zumindest in erster Linie deswegen vorgenommen wurde, um die gesetzlich auferlegten Verfügungsbeschränkungen zu umgehen  (E. 2). In casu Herabsetzung bejaht, weil die Ehefrau aufgrund des Prozesses im Nachlass des Ehemannes diese Problematik kannte (E. 3 und 4)

Tribunal Fédéral 5A 777/2016 du 17.01.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - mesures provisionnelles (succession)

Schweizerisches Bundesgericht 5A 43/2016 vom 10.01.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Mitwirkung bei der Erbteilung
Die mitwirkende Behörde (in casu: das Bezirksgericht) im Sinne von Art. 609 ZGB handelt selbständig  anstelle des Schuldner-Erben. Dieser muss weder mitwirken noch (einem Erbteilungsvertrag) zustimmen und ihm gegenüber besteht auch keine Anhörungspflicht (E. 3)  

Tribunal Fédéral 5A 711/2016 du 10.01.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - partage successoral

Schweizerisches Bundesgericht 5A 377/2016 vom 09.01.2017
II. zivilrechtliche Abteilung - Erbrecht - Feststellung des Nachlasses und Erbteilung
Der Nacherbe, der seinen Anteil in bar erhält (berechnet als Anteil am Liegenschaftswert) (E. 3) hat einen keinen Anspruch an den Mietzinseinnahmen der Liegenschaft, welche zum freien Vermögen (und nicht zur Vorerbschaft) gehört (E. 4).

Tribunal Fédéral 5A 7/2017 du 09.01.2017
IIe Cour de droit civil - Droit des successions - ordonnance de classement (procédure de succession)