Logo Successio Zeitschrift Logo Schulthess juristische Medien AG
 
Logo successio Zeitschrift

Entscheide kantonaler Gerichte und Behörden zum Erben und Erbrecht, zur Erbschaftssteuer und zur Strukturierung des Vermögens (Stiftungen, Trusts) des Jahres 2019.

Redaktion successio online, 01.01.2019 

__________________________________________________________________________________

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/712 du 30.09.2019
Art. 552 CC, art. 326 CPC, art. 104 CDPJ
Scellés

Verwaltungsgericht Zürich SR.2019.00001 vom 21.08.2019
Nachsteuerverfahren: Umstritten ist, ob die hinterzogenen Werte dem Verstorbenen oder seiner Ehefrau zuzurechnen sind, was eine Nachsteuerperiode von drei bzw. zehn Jahren umfassen würde
Die streitbetroffenen Vermögenswerte sind einer transparent zu behandelnden Familienstiftung zugeteilt und werden grundsätzlich der die Stiftung kontrollierenden Person, in der Regel dem Stifter, steuerlich zugerechnet (E. 4.6.1). Gründer und Stifter der Stiftung ist der verstorbene Ehemann. Im Widerspruch dazu stehen Unterlagen zweier Banken, welche die Ehefrau als wirtschaftliche Berechtigte an diesen Werten nennen. Die Ehefrau hat sich indes nie persönlich gegenüber den Banken als Berechtigte erklärt oder ausgewiesen (E. 4.6.2).
Im Lichte dieser letztlich wenigen und gegenläufigen Indizien kann nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die zu Unrecht nicht deklarierten Werte der Ehefrau zuzurechnen sind. Das Steueramt hat die steuerbegründenden Tatsachen nachzuweisen und die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (E.E. 4.6.3).

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/750 du 13.08.2019
Art. 517 al. 3 CC, art. 125 al. 2 CDPJ
Exécuteur testamentaire, honoraires, indemnité équitable, compétence

Kantonsgericht St. Gallen BO.2017.36 vom 06.08.2019
Art. 494 Abs. 3 ZGB: Anfechtungsklage; Vereinbarkeit lebzeitiger Schenkungen mit einem Erbvertrag; Vertragsauslegung; Ausgleichungsdispens. Art. 527 Ziff. 1 ZGB: Herabsetzung; Qualifikation von Grundstücksübertragungen mit Nutzniessungs- bzw. Wohnrechtsvorbehalt zugunsten der (späteren) Erblasserin; Beweis des Zuwendungswillens der Erblasserin

Kantonsgericht Schwyz ZK1 2018 18 vom 23.07.2019
Erbteilung, Auskunftsansprüche

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/746 du 23.07.2019
Art. 594 CC, art. 106 al. 1 CPC, art. 159 CDPJ
Juridiction gracieuse, legs, droit des successions, décision sur frais

Kantonsgericht Schwyz ZK2 2019 1 vom 17.07.2019
Beschwerde gegen Willensvollstrecker

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/697 du 11.07.2019
Art. 142 al. 1, art. 143 al. 1 CPC, art. 133 CDPJ
Certificat d'héritier, observation du délai, convention (notification à l'étranger de documents en matière administrative), Italie, la Poste, décision d'irrecevabilité

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/635 du 10.07.2019
Art. 604 al. 1 CC, art. 3, art. 580 CPC, art. 59 al. 2 let. a CPC (CH)
Droit des successions, action en partage, maxime de disposition, réparation des frais

Kantonsgericht Schwyz ZK1 2018 10 vom 09.07.2019
Erbteilung. Vorabverteilung

Sozialversicherungsgericht Zürich UV.2019.00132 vom 04.07.2019
Suizid. im massgebenden Tatzeitpunkt ermangelte es dem Versicherten nicht gänzlich an der Fähigkeit, vernunftmässig zu handeln. Kein Leistungsanspruch der Eltern des Verstorbenen.

Tribunal Cantonal Neuchâtel ARMC.2019.45 du 28.06.2019
Art. 602 al. 3 CC, art. 52 CPC: Allégués et preuves nouveaux en procédure de recours. Capacité d'être partie. Représentation d'une communauté héréditaire. Principe de la bonne foi
En procédure de recours contre une décision de mainlevée, des novas résultant uniquement de la décision attaquée elle-même sont admissibles quand ils concernent des faits dont les parties ont pris connaissance avec le jugement à entreprendre et seulement avec ce jugement (cons. 2).
Agit de manière contraire à la bonne foi le créancier poursuivant qui n’informe pas le juge du décès de l’autre créancier poursuivant, intervenu au cours de la procédure de mainlevée (cons. 3)

Obergericht Luzern 7H 18 147 vom 26.06.2019
Art. 8 Abs. 2 BV; § 3 Abs. 1 lit. c EStG; § 116 VRG. Erbschaftssteuer
Kinder, deren Vater nach altem Recht adoptiert worden ist, sind gegenüber ihrer Tante zweiten Grades aufgrund der "schwachen Wirkung" der altrechtlichen Adoption als nicht verwandte bzw. entfernt verwandte Personen im Sinn von § 3 Abs. 1 lit. c EStG zu qualifizieren.
= LGVE 2019 IV Nr. 10

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/606 du 20.06.2019
Art. 553 al. 1 ch. 3 CC
Dévolution de la succession, inventaire, héritier institué

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/587 du 17.06.2019
Art. 559 al. 1 CC, art. 106 al. 1, art. 107 al. 1 let. b CPC (CH)
Certificat d'héritier, action en contestation, frais judiciaires, dépens

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/575 du 12.06.2019
Art. 576 CC
Répudiation (droit successoral), restitution du délai

Cour de Justice Genève ATA/1007/2019 du 11.06.2019
Art. 1 al. 1, art. 2, art. 16, art. 17 al. 2, art. 19 al. 2, art. 28 LDS; art. 488 al. 1, art. 90 al. 1, art. 491, art. 492 al. 2, art. 531 al. 1 CC. Succession; héritier légal; impôt sur les successions et les donations; fardeau de la preuve; substitution fidéicommissaire; disposition pour cause de mort; droit civil; droit fiscal; interprétations (sens général).
Confirmation
de la taxation des droits de succession relative à une substitution fidéicommissaire.

Tribunal Cantonal Vaud Jug/2019/5 du 21.05.2019
Art. 590 al. 1, art. 842 CC, art. 102, art. 115, art. 312, art. 318, art. 492, art. 496 CO, art. 70 al. 2, art. 83 al. 2 LP
Cédule hypothécaire sur papier, titre au porteur, action en libération en dette, prêt de consommation, mainlevée définitive, cautionnement solidaire, créance garantie sur gage, code de procédure civile cantonal, remise conventionnelle de dette

Appellationsgericht Basel-Stadt BES.2018.122 vom 15.05.2019
Kostenauflage nach Verfahrenseinstellung (Veruntreuung, ungetreue Geschäftsführung und Falschbeurkundung)

Obergericht Zürich LF190029 vom 10.05.2019
Testamentseröffnung

Obergericht Zürich LF190024 vom 08.05.2019
Einsprache gegen Ausstellung eines Erbscheins

Verwaltungsgericht St. Gallen B 2019/74 vom 07.05.2019
Erbschaftssteuer
Neuberechnung der im Kanton St. Gallen steuerbare Zuwendung nach Rückweisung durch das Bundesgericht aufgrund eines Berechnungsfehlers des Verwaltungsgerichts

Obergericht Zürich LF190019 vom 07.05.2019
Testamentseröffnung

Obergericht Zürich LF180091 vom 07.05.2019
Ansetzen der Deliberationsfrist trotz hängiger Beschwerde gegen das öffentliche Inventar
Die Deliberationsfrist gemäss Art. 587 Abs. 1 ZGB darf erst angesetzt werden, wenn das öffentliche Inventar vollständig und unveränderlich vorliegt, d.h. insbesondere, wenn dagegen gerichtete Beanstandungen rechtskräftig erledigt sind. Dies gilt auch dann, wenn ein klarer Aktivenüberschuss besteht und das Inventarverfahren ungewöhnlich lange dauert.

Obergericht Zürich LF180091-O3 vom 07.05.2019
Öffentliches Inventar / Begehren eines gesetzlichen Erben auf Abnahme bzw. Erstreckung der mit Verfügung vom 8. November 2018 angesetzten Deliberationsfrist im Nachlass Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes in Erbschaftssachen des Bezirksgerichtes Winterthur vom 28. November 2018 (EN160010)

Steuerrekursgericht Zürich ES.2019.1 vom 07.05.2019
Erbschaftssteuer
= NZZ Nr. 133 vom 12.06.2019 (Anmerkungen von Reto Flury)
Nachweis der Eigenschaft als Patenkind (mangels Aufzeichnungen genügt der Bruder als Zeuge)

Obergericht Bern BK 2019 116 vom 06.05.2019
Veruntreuung: Nichtanhandnahme wegen verspäteter Strafanzeige
Barbezüge aus Postkonto des Nachlasses sowie Zahlungen aus diesem Konto für eigene Bedürfnisse durch eine Erbin.

Steuergericht Solothurn SGNEB.2018.4 vom 06.05.2019
Nebensteuern, Nachlasstaxe, Veranlagungsverjährung, § 241 Abs. 2, § 244 Abs. 1 StG
Hier ist die Veranlagungsverjährung noch nicht eingetreten. Verletzung der Anzeigepflicht bei auswärtigen Steuerpflichtigen, wenn die betreffende Liegenschaft lediglich in der Steuererklärung deklariert wird.

Obergericht Zürich VB190002 vom 06.05.2019
Anfechtung eines öffentlichen Inventars
Über den materiellen Bestand bzw. die Höhe der inventarisierten Erbschaftsschulden ist nicht im Inventarverfahren, sondern in einem späteren Zivilprozess zu befinden. Demgegenüber muss die formale Korrektheit des öffentlichen Inventars - insbesondere die Frage, ob Forderungen rechtzeitig angemeldet wurden bzw. von Amtes wegen aufzunehmen sind (Art. 582 f. ZGB) - im Rahmen des summarischen Inventarverfahrens überprüft werden können; in einem sich daran anschliessenden Zivilprozess kann darauf nicht mehr zurückgekommen werden.
Im Kanton Zürich sind solche gegen die formale Inventarstellung gerichteten Beanstandungen mit Beschwerde nach § 85 i.V.m. § 83 f. GOG analog geltend zu machen. Sachlich zuständig ist das mit dem Inventarverfahren befasste Einzelgericht im summarischen Verfahren (§ 131 Abs. 2 EG ZGB und § 139 GOG als Sondervorschriften gegenüber § 33 Abs. 2 NotG). In formeller Hinsicht besteht volle Kognition.

Sozialversicherungsgericht Zürich BV.2017.00008 vom 02.05.2019
Verantwortlichkeitsansprüche gegen Stiftungsräte. Schadensbemessung. Schadenszins

Obergericht Zürich LF190011 vom 16.04.2019
Erbschein. Abweisung

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/426 du 15.04.2019
Art. 125 al. 1 CDPJ
Honoraires, administrateur officiel de la succession

Tribunale d'appello Ticino 11.2019.39 del 12.04.2019
Art. 554 CC
Designazione di un amministratore dell'eredità

Obergericht Zürich RB180037 vom 12.04.2019
Tesamentsungültigkeit (Kosten und Entschädigung)

Obergericht Zürich UH180386 vom 12.04.2019
Nichtwiederaufnahme
= ZR 118 (2019) Nr. 41
Art. 2, Art. 6 Abs. 1, Art. 7 Abs. 1, Art. 8 Abs. 1, Art. 11 Abs. 3 lit. b des Haager Übereinkommens vom 1. Juli 1985 über das auf Trusts anzuwendende Recht und über ihre Anerkennung. Art. 115 Abs. 1, Art. 118 Abs. 1, Art. 119 Abs. 2, Art. 382 Abs. 1 StPO. Beschwerdelegitimation bei Straftaten zum Nachteil eines Trustvermögens.
Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Art. 29 Abs. 1 und 2, Art. 36 Abs. 1 BV. Art. 3 Abs. 2 lit. c, Art. 107 Abs. 1 lit. a, Art. 310, Art. 318 Abs. 1 StPO. Voraussetzungen, unter denen das Recht auf Akteneinsicht ausnahmsweise vor Erlass einer Nichtanhandnahmeverfügung zu gewähren ist.
Die Beschwerdebefugnis verlangt eine direkte persönliche Betroffenheit der rechtsuchenden Person in den eigenen rechtlich geschützten Interessen; Zusammenfassung der Rechtsprechung (Erw. II/2.2–2.3). Feststellung, dass es sich bei den zur Anzeige gebrachten Vermögensdelikten um mutmasslich begangene Straftaten zum Nachteil eines Trustvermögens handelt (Erw. II/2.4). Bei Straftaten von Drittpersonen zum Nachteil des Trustvermögens ist der Trustee zur Beschwerde gegen die Nichtanhandnahme des Strafverfahrens legitimiert (Erw. II/2.5.1). Bei Straftaten des Trustees zum Nachteil des Trustvermögens liegt die Beschwerdelegitimation beim Begünstigten (Erw. II/2.5.2). Sind mehrere Personen begünstigt, kann sich der einzelne Begünstigte unabhängig von den anderen Begünstigten im Strafpunkt als Privatkläger konstituieren und Beschwerde gegen die Nichtanhandnahme des Strafverfahrens erheben (Erw. II/2.5.3). Vorliegend ist die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin als Begünstigte zu bejahen (Erw. II/2.6).
Die Privatklägerschaft hat vor dem Erlass einer Nichtanhandnahmeverfügung grundsätzlich kein Recht auf Stellungnahme und auf Akteneinsicht. Voraussetzungen, unter denen von diesem Grundsatz ausnahmsweise abzuweichen ist (Erw. II/4.1–4.2). Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt (Erw. II/4.3).

Obergericht Bern ZK 18 604 vom 08.04.2019
Gerichtsstand für Auskunftsbegehren im Zusammenhang mit Pflichtteilsansprüchen
Gemäss Rechtsprechung des Berner Obergerichts darf bei offensichtlicher sachlicher Schlichtungsunzuständigkeit ein Nichteintretensentscheid erfolgen (E. 9.3).
Setzt sich die Vorinstanz ausführlich mit dem Streitgegenstand, den Anspruchsgrundlagen sowie der Vertragsnatur auseinander und tätigt aufwändige Rechtsabklärungen, dann kann nicht von offensichtlicher Unzuständigkeit die Rede sein. Unter diesen Umständen ist es schlussendlich Sache des angerufenen Gerichts zu entscheiden, ob die Prozessvoraussetzungen gegeben sind (E. 10.2).

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/393 du 03.04.2019
Art. 40 LMSD: Autorisation ou Approbation (an général), blocage, succession

Obergericht Bern SK 18 226 vom 01.04.2019
Ungetreue Geschäftsbesorgung sowie Widerrufsverfahren
Monatliche Zuwendung aus dem Nachlass von CHF 2,500 an einen Erben, der als Willensvollstrecker tätig war.

Obergericht Zürich LF180094 vom 28.03.2019
Einsprache gegen Ausstellung des Erbscheins

Cour de Justice Genève DAS/67/2019 du 27.03.2019
Inventaire

Tribunale d'appello Ticino 11.2018.76 del 27.03.2019
Art. 517 cpv. 3 CC
"Equo compenso" dell'esecutore testamentario

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/375 du 27.03.2019
Art. 322 al. 1 CPC (CH), art. 109 al. 3 CDPJ
Décision d'irrecevabilité, certificat d'héritier

Obergericht Zürich PF180047 vom 27.03.2019
Erbschein

Kantonsgericht Schwyz ZK2 2018 83 vom 25.03.2019
Testamentseröffnung und Erbbescheinigung

Obergericht Zürich LB170041 vom 17.03.2019
Erbteilung

Obergericht Zürich LF180087 vom 15.03.2019
Ausschlagung

Obergericht Zürich LF190004 vom 14.03.2019
Testament

Kantonsgericht Schwyz ZK1 2018 3 vom 12.03.2019
Erbteilung (Ausgleichung und gemischte Schenkung)
(Weiterzug ans Bundesgericht BGer. 5A_323/2019)

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/303 du 11.03.2019
Art. 566 al. 1 e 2, Art. 567 CC
Certificat d'héritier, répudiation (droit successoral)

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/281 du 08.03.2019
Art. 566 CC, Art. 29a al. 2 Cst., art. 53 CPC (CH)
Droit d'être entendu, admission de la demande, répudiation (droit successoral)

Tribunale d'appello Ticino 11.2019.30 del 07.03.2019
Art. 554 CC
Nomina di un amministratore della successione: scelta della persona da designare

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/223 du 01.03.2019
Art. 517, art. 518 CC, art. 73 JOJV, art. 109 al. 3, art. 111 CDPJ
Exécuteur testamentaire, autorité de surveillance, compétence

Cour de Justice Genève ATA/175/2019 du 26.02.2019 
Cst 29; LIPAD 39 al. 9 et 10; LIPAD 1; LIPAD 3 al. 1.let. a; LIPAD 35 al. 1; LIPAD 4; LIPAD 39 al. 11; RDROCPMC 3; LPFisc 11 al. 1; LPFisc 12 al. 6; Cst 5 al. 2; LPD 8; LPD 2 al. 1 let. b; LPA 87; RFPA 6; ROAC 5 al.1 let. d ; Duplique principe de la transparence (en général) ; accès (en général) ; préposé à la protection des données ; données personnelles ; consultation du dossier ; intérêt digne de protection ; intérêt personnel ; communication ; proportionnalité ; pesée des intérêts ; dépens ; pouvoir d’appréciatoin ; honoraires. 
Accès aux données personnelles d'une personne à une tierce personne de droit privé. La recourante ne conteste pas l'intérêt digne de protection de l'hoirie à ce que ses données personnelles après la sélection des pièces pertinentes par l'autorité intimée lui soient transmises pour faire valoir ses droits en justice. Le fait qu'une procédure civile soit pendante ne constitue pas un motif pour refuser une requête fondée sur la LIPAD. La question de savoir si l'autorité intimée et ses collaborateurs font partie du cercle des personnes visées par l'art. 11 al. 1 LPFisc s'agissant de la question du secret fiscal peut souffrir de rester indécise. La recourante n'a pas démontré, à satisfaction de droit, un intérêt prépondérant à ce que ses données personnelles ne soient pas transmises à l'hoirie. Toutefois, l'autorité intimée devra procéder au caviardage des noms et coordonnées de tiers qui ont ouvré dans l'exercice de leurs fonctions. Recours admis partiellement.

Kantonsgericht St. Gallen BO.2017.36 vom 19.02.2019
Art. 494 Abs. 3 ZGB: Anfechtungsklage
Vereinbarkeit lebzeitiger Schenkungen mit einem Erbvertrag; Vertragsauslegung; Ausgleichungsdispens.
Art. 527 Ziff. 1 ZGB: Herabsetzung
Qualifikation von Grundstücksübertragungen mit Nutzniessungs- bzw. Wohnrechtsvorbehalt zugunsten der (späteren) Erblasserin; Beweis des Zuwendungswillens der Erblasserin

Obergericht Solothurn ZKBER.2018.67 vom 18.02.2019
Ungültigkeit einer letztwilligen Verfügung

Obergericht Zürich LB180064 vom 18.02.2019
Erbteilung

Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt BV.2018.1 vom 29.01.2019
Säule 3a; Anzeigepflichtverletzung
Streit der Erben mit der Versicherung über die Gesundheitserklärung der Erblasserin

Cour de Justice Genève ACPR/92/2019 du 29.01.2019
Art. 116 al. 2 CCP; art. 2, 3 CEDH; art. 117 CP; art. 319 al. 5, art. 121 al. 1, art. 122 al. 2, art. 392 al. 3 CPP. Qualité pour agir et recourir; personne proche; lésé; héritier; homicide par négligence; médecin; suicide; besoin de surveillance; devoir professionnel; expertise.
Il convient de déterminer si les parents de la défunte disposent de la légitimation pour recourir (art. 382 CPP) en qualité d'héritiers de leur fille (consid. 2.1) ou à titre personnel (statut de proches de la victime; consid. 2.2.

Tribunale d'appello Ticino 11.2017.39 del 29.01.2019
Art. 518, art. 595 cpv. 3 CC
Vigilanza sull'esecutore testamentario: obbligo d'informazione e edizione di documenti

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/108 du 28.01.2019
Art. 29 al. 2 Cst., art. 125 al. 1 CDPJ
Administration d'office de la succession, décompte final, honoraires, droit d'être entendu

Obergericht Zürich LF180092 vom 22.01.2019
Testamentseröffnung

Kantonsgericht Schwyz ZK2 2018 65 vom 21.01.2019
Anordnung des öffentlichen Inventars

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/76 du 21.01.2019
Art. 518 al. 1 CC, art. 327 al. 1 let. a CPC (CH)
Décision de renvoi, autorité, exécuteur testamentaire, révocation (personne ou organe)

Verwaltungsgericht Basel-Stadt VD.2018.147 vom 18.01.2019
Erbschaftssteuer
= BJM 2019, 241
Erbschaftssteuerpflicht: Ausnahme für Pflegekinder.
Nach § 120 Abs. 1 lit. a StG sind u.a. die Pflegekinder der verstorbenen Person von der Erbschaftssteuerpflicht ausgenommen (E. 3.1). Der Begriff des Pflegekindes wird vom Steuergesetz nicht umschrieben. Zivilrechtliche Begriffe, die in Steuergesetzen verwendet werden, haben wie alle steuergesetzlichen Begriffe die Bedeutung, die ihnen im Zusammenhang mit der betreffenden steuerrechtlichen Regelung zukommt (E. 3.2). Die Annahme eines Pflegekindsverhältnisses setzt voraus, dass die Pflegeeltern dem Pflegekind die Pflege im eigenen Haushalt erwiesen haben und das Pflegekind mit den Pflegeeltern in einer Hausgemeinschaft gelebt hat (E. 3.4.2.3). Ein Pflegekindsverhältnis im steuerrechtlichen Sinn kann nur durch eine Hausgemeinschaft während der Minderjährigkeit begründet werden (E. 3.4.4.5). Da sich Aufenthalte während den Wochenenden und den Ferien jeweils nur über eine verhältnismässig kurze Dauer erstrecken, können sie in qualitativer Hinsicht nicht mit einem Pflegeverhältnis verglichen werden. Daran ändert nichts, dass sie zusammengerechnet weit mehr als die gesetzliche Mindestdauer für die Zulässigkeit einer Adoption ausmachen (E. 3.4.2.3). In casu Fehlen einer Hausgemeinschaft zwischen der Rekurrentin und der Erblasserin, weil das Zusammenleben während der Minderjährigkeit jeweils nur von verhältnismässig kurzer Dauer war und bloss eine Ferien- und Wochenendgemeinschaft und keine Alltagsgemeinschaft bestand (E. 4.2 f.).
= BStP 2019 Nr. 6

Kantonsgericht Schwyz ZK2 2018 64 vom 18.01.2019
Erbausschlagung

Tribunal Cantonal Vaud HC/2019/38 du 09.01.2019
Art. 110, art. 319 let. b ch. 1 CPC (CH)
Certificat d'héritier, copie, émoulement

Obergericht Zürich LF180100 vom 09.01.2019
Testamente